Kopfverletzungen: Warum alte Schläge auf den Kopf heute noch Schmerzen woanders verursachen
Inhaltsverzeichnis (Klick zum Ausklappen)
- Vom Kopfsturz zum Tennisellbogen – meine eigene Geschichte
- Die Kette: Wie der Kopf meinen Ellbogen lahmlegen konnte
- Was alles als „Kopfverletzung“ zählt
- Die Augen: Das wichtigste Testinstrument
- Warum niemand daran denkt – obwohl es so wichtig ist
- Kopfverletzungen als Trigger
- Wie geht’s weiter: Könnte das bei dir eine Rolle spielen?
Vom Kopfsturz zum Tennisellbogen – meine eigene Geschichte
Warum der Sturz oder das „harmlose“ Anhauen von vor Jahren heute deine Probleme verursachen kann
Ich hatte mal einen hartnäckigen Tennisellbogen.
Die üblichen Behandlungen wie Massage, Triggern, sogar simples Ruhigstellen half nur kurz, dann kam er wieder. Bis mein P-DTR-Dozent eine verrückte Kette entdeckte.
Das Problem: Die Flexoren in meinem Unterarm wurden nicht richtig mit Nervenimpulsen versorgt.
Warum? Weil mein Schlüsselbein auf den Nerv gedrückt hat und der Nerv durch diese leichte Kompression irritiert war.
Warum war das Schlüsselbein falsch positioniert? Weil mein Trapeziusmuskel nicht richtig funktioniert hat.
Dadurch, dass die Flexoren nicht gearbeitet haben, mussten die Extensoren (besonders der Extensor carpi radialis longus) Überstunden schieben.
Die waren völlig überlastet, haben sich entzündet – und da hatte ich meinen „Tennisellbogen“.
Im Übrigen gibt es für diese eine Diagnose „Tennisellenbogen“ oder „Golferellenbogen“ verschiedene Möglichkeiten von Ursachen – aber alle werden gleich behandelt oder mit Standardübungen versorgt. Was leider in den meisten Fällen nicht sonderlich zielführend ist…
Weiter im Text: Warum hat der Trapezius versagt?
Wegen einem uralten Skateboard-Sturz, wo ich kopfüber runtergeknallt bin. Auch bei einem Snowboard-Unfall ist mir das nochmal passiert…
Schläge auf den Kopf, Jahre her.
Mein Nervensystem hatte diese Kopfverletzungen immer noch als „Gefahr“ gespeichert und hat entsprechend reagiert.
Das Resultat: Muskeln haben falsch gearbeitet, das Schlüsselbein war „schief“ (genauer gesagt nicht optimal positioniert), Nerv komprimiert, Tennisellbogen.
Die Kette: Wie der Kopf meinen Ellbogen lahmlegen konnte
Das ist nur ein Beispiel für eine mögliche Wirkungskette.
Ein Stoß auf den Kopf kann zum Beispiel die Muskulatur im Nacken direkt beeinflussen. Wenn die dadurch entstandenen Rezeptorstörungen nicht behoben werden, kompensieren diese Muskeln ständig. Irgendwann sind sie überlastet.
Und dann zieht sich das in der Kette weiter.
Übersicht einer möglichen Funktionskette
Bei mir war’s so:
- Sturz auf die Schulter mit hoher Wahrscheinlichkeit Kopfbeteiligung
- → Nozizeptoren am Kopf gestört, da das nicht behandelt wurde
- → Trapezius funktioniert nicht richtig
- → Schlüsselbein falsch positioniert
- → Drückt auf Nerv und Gefäße
- → Flexoren im Unterarm werden schlecht versorgt und inhibiert
- → Extensoren müssen Überstunden schieben
- → Überlastung der Extensoren, Entzündung
- = Tennisellbogen
Das ist der direkte Zusammenhang.
Kopfverletzungen als Trigger
Aber es gibt auch noch die indirekte Variante:
Der Sturz kann als Trigger fungieren. Weil eine Kopfverletzung in der Hierarchie so weit oben steht.
Ähnlich wie alte Verletzungen oder mentale Faktoren können auch Kopfverletzungen als Trigger fungieren – selbst wenn sie Jahre zurückliegen.
Wenn irgendwann mal irgendwas mit dem Kopf passiert ist, kann das unterschwellig weiter wirken. Egal ob ein heftigeres Anhauen an irgendwelchen Kanten, ein Ellenbogen ins Gesicht beim Sport oder eine leichte Gehirnerschütterung.
Mehr dazu was alles in Frage kommt findest du ein Stück weiter unten.
Wichtig: Kopfverletzungen übertrumpfen alles andere. Sie sind zusammen mit Umknicken und Narben meine Top 3 der Dinge, die ich in meiner Praxis als erstes checke. Weil da so viel Potential drin liegt, das sich in 90% der Fälle noch NIEMAND angeschaut hat.
Deshalb sind lokale Behandlungen bei bestimmten Schmerzen zwar vielleicht erstmal erfolgreich, kommen dann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück. Denn die oberste Priorität für den Körper ist es, alles auszugleichen, was mit dem Kopf zu tun hat. Weil da das wichtigste überhaupt sitzt.
Dein Gehirn. Und das muss um jeden Preis geschützt werden.
Dysfunktionen: Das Beispiel mit den Apps
Hier ein Bild, um es besser zu veranschaulichen:
Stell dir deinen Körper vor wie ein Smartphone mit 20 offenen Apps.
Jede App saugt Speicher. Aber ein, zwei Apps saugen noch mehr als die anderen. Sachen die am Kopf passiert sind zum Beispiel.
Oder Probleme mit der Verdauung. Der mentale Faktor, dass der Arzt, der dich operiert hat ein A* zu dir war oder dass du vor 20 Jahren mal umgeknickt bist.
Wenn du die nicht schließt, haben die anderen kaum Arbeitsspeicher mehr für ihre eigene Arbeit (= Heilung). Die Ressourcen werden durch die zwei so gebunden, dass das Handy immer langsamer wird.
Schließt du welche von den Apps, haben alle anderen gleich wieder mehr Speicher zur Verfügung. Und wenn du die größten davon schließt wird auf einen Schlag so viel RAM frei, dass es insgesamt gleich wieder besser flutscht.
Genauso ist es mit Dysfunktionen im Körper.
Wenn die Dysfunktion von diesem Sturz – obwohl sie nichts direkt mit deinen Knieschmerzen zu tun hat – immer im Hintergrund wirkt, ist der Körper ständig damit beschäftigt, sie zu kompensieren.
Und hat dementsprechend weniger Energie, an anderen Stellen mitzuwirken.
Man kann’s gar nicht oft genug sagen: Das Gehirn hat oberste Priorität für den Körper.
Nozizeptoren im Kopfbereich haben einen riesigen Einfluss auf alles andere. Eine alte Gehirnerschütterung kann heute deine Knie-, Rücken- oder Schulterprobleme massiv beeinflussen.
Was alles als „Kopfverletzung“ zählt
„Kopfverletzung“ klingt erstmal abstrakt. Dramatisch.
Die meisten denken an: Schwere Unfälle. Schläge auf den Kopf. Gehirnerschütterungen.
Aber es können auch noch ganz andere Sachen sein.
Beispiele, was alles infrage kommt
Unfälle & Stürze:
- Skateboard-/Ski-/Fun-Sport-/Snowboard-Stürze etc. (auf Schulter, aber Kopf mit beteiligt)
- Fahrrad Abgang über den Lenker
- Aus kleiner Höhe auf den Hinterkopf knallen
- Kleine Auffahrunfälle beim Autofahren
- Schleudertrauma
Sport:
- Ellbogen ins Gesicht (Basketball, Fußball, Teamsportarten)
- Kampfsport (regelmäßige Schläge)
- Fußballkopfball
- Schaukel gegen den Kopf als Kind
„Harmlose“ Dinge:
- Kopf etwas heftiger an einer Kante angehauen
- Kopf an der Decke gestoßen
- Beim Spielen als Kind „eine draufbekommen“
- Beim Raufen getroffen worden
Usw. Usf.
Im Endeffekt: alles was du dir so vorstellen kannst, wo der Kopf beteiligt war. Man braucht jetzt keine Panik haben, dass jedes kleine Anhauen so riesige Konsequenzen haben muss. Aber es ist vielleicht eine Überlegung wert da mal näher hinzuschauen.
Spezialfälle
Gestörte Nozizeptoren im Gesichtsbereich – Rezeptoren, die auf Gefahrenreize reagieren (umgangssprachlich Schmerzrezeptoren)
Narben im Gesicht – Schnitte, die im Gesicht stattgefunden haben
Auditive Reize – Geräusche, von denen sich der Kopf entziehen möchte
Warum es nicht beachtet wird
Das ist ein unterschätztes Thema. Weil viele diese Sachen gar nicht auf dem Schirm haben.
Und weil man oft vergisst, dass sowas überhaupt passiert ist.
Ich hab schon Leute gehabt, die sich an Unfälle nicht mehr erinnern konnten. Autounfälle, Stürze, Schläge – komplett vergessen.
Die in der 4. Session aus dem Nichts meinten: „Ach stimmt ja, ich hatte ja einen Autounfall. Wir haben uns überschlagen. Wie krass, dass mir das jetzt erst wieder einfällt!“
Könnte was mit denen Nackenschmerzen zu tun haben… 😂
Weil’s im Moment nicht dramatisch erschien. Weil andere Sachen mehr wehgetan haben. Oder weil man einfach keine Kopfschmerzen hatte.
Aber trotzdem kann es eine Auswirkung haben. Auch Jahre danach.
Besonders Narben im Gesicht können als zusätzlicher Faktor eine Rolle spielen. Und eigentlich wäre es so logisch, dass das fürs Nervensystem schon relativ dramatisch gewesen sein könnte. Aber ich hab tatsächlich noch nie gehört, dass einer bei der orthopädischen Untersuchung seiner Knieschmerzen nach Verletzungen am Kopf oder im Gesicht gefragt worden wäre.
Kling ja auch absurd. Wenn man’s aber einmal mitgekriegt hat, wie krass die Reaktionen der Muskulatur ausfallen kann auf sowas… seitdem schau ich da als erstes drauf.
Die Augen: Das wichtigste Testinstrument
Oft sehe ich auch, dass nach Kopfverletzungen die Augenmuskeln nicht mehr optimal arbeiten. Das beeinflusst wiederum den ganzen Rest des Körpers.
Ich werde an dieser Stelle nur kurz auf die Augenfunktion eingehen, weil ich einen kompletten Artikel hierzu verfasst habe. Aber sie ist ein wichtiger Bestandteil, genauer gesagt die Beeinträchtigung der Augen als Folge von Kopfverletzungen ist mega wichtig und sollte unbedingt überprüft werden.
Das Wichtigste in dem Zusammenhang: Die Konvergenz.
Aber erstmal kurz noch was Grundsätzliches zur Bedeutung der Augen:
Warum die Augen so wichtig sind
Die extraokulären Muskeln – also die Muskulatur, die die Augen steuert – hängen direkt mit der Haltung und Statik zusammen.
Genauso hängen die Nackenmuskeln mit den Augen zusammen.
Wenn die Augen ein Problem haben, reagieren die tiefen Nackenmuskeln sofort darauf. Die sind direkt miteinander verknüpft.
Das beeinflusst die gesamte Körperhaltung und kann Symptome überall auslösen.
Es gibt aber eben auch indirekte Auswirkungen der Augenfunktion, wie zum Beispiel dass die Konvergenz ein Trigger sein kann.
Wenn dich das Thema der Augen tiefergehend interessiert, hier geht’s lang zum Artikel „Augenfunktion: Versteckte Ursache für Schmerzen“. Dort werden die nachfolgenden Konzepte auch nochmal ausführlicher erklärt.
Was ist Konvergenz beim Sehen?
Einfach gesagt ist es die Fähigkeit beider Augen zu schielen, damit du etwas in direkter Nähe zu dir besser erkennen kannst. Also wie gut arbeiten die Augenmuskeln zusammen, um ein nahes Objekt „scharf zu bekommen“.
Und man glaubt gar nicht, was da alles durcheinander kommen kann…
Es kann ein Problem geben der Augenmuskeln zueinander, welche die Bewegung des Augapfels steuern. Es kann sein, dass die Hirnbereiche, die für die Funktion der Konvergenz zuständig sind, selbst ein Problem haben. Und so zum Trigger werden.
Wie teste ich die Konvergenz?
Du kannst das ganz einfach selbst testen:
- Halt einen Stift in Armlänge Entfernung
- Fokussiere den Stift, also lass ihn nicht „aus den Augen“
- Führ den Stift auf deine Nase hin
- Achte darauf, ob die Augen wirklich mitgehen
Wenn ein Auge zur Seite „abhaut“ – also wegdriftet, obwohl es fokussieren bzw. Schielen sollte – ist das ein Zeichen.
Achtung: in den meisten Fällen merken die Leute gar nicht, dass ein Auge abdriftet bzw. zur Seite wegrutscht und diesen Fokus nicht halten kann. Daher der Tipp: film dich selbst dabei.
Vielleicht erlebst du eine kleine Überraschung :)
Mit NKT und P-DTR teste ich dann weitergehend, ob die Augen einen Rückschluss darauf geben, ob da noch eine Dysfunktion vorliegt.
Mehr dazu, wie Augenfunktion und Körperstabilität zusammenhängen, erfährst du hier.
Warum niemand daran denkt – obwohl es so wichtig ist
Die meisten Therapeuten kommen nicht auf die Idee, bei Rückenschmerzen am Kopf zu schauen. Geschweige denn noch weiter unten bei Hüft-, Knie- oder Fußschmerzen.
Wer denkt schon daran, dass der Fußballkopfball von vor 10 Jahren heute für deine Probleme sorgt… oder das scheinbar harmlose Anhauen an einer Kante?!
Niemand checkt das.
Bei Fuß-, Knie-, Hüft-, Rückenschmerzen schaut keine Sau, was da im Kopfbereich mal passiert ist.
Das ist dasselbe Spielchen wie bei alten Verletzungen generell. Die Leute doktern lokal an den Stellen rum. Am Knie in dem Fall.
Vielleicht kommt noch jemand auf die Idee, sich die Hüfte und den Fuß anzuschauen.
Aber kaum einer kommt auf die Idee, auch mal weiter oben Richtung Nacken und Kopf auf die Suche zu gehen.
Der unterschätzte „Schlag“ auf den Kopf
Der häufigste Mechanismus bei Kopfverletzungen hat natürlich etwas mit einem Schlag zu tun. Auch ein Sturz auf den Kopf ist sozusagen übersetzt bei der Wahrnehmung fürs Gehirn sowas wie ein Schlag.
Mit P-DTR kann ich auch direkt testen, ob Stöße auf den Kopf Auswirkungen auf Muskelfunktionen haben. (Also beim Testen nehm‘ ich natürlich nur leichte Schläge, also keine Angst 😅)
Der Stimulus kann direkt an der Kopfhaut passieren. Es kann aber auch sein, dass dieser in den Gelenken der Wirbelsäule eine Auswirkung hat – genauer gesagt in den Golgi-Rezeptoren,
die in den Gelenken sitzen.
Wenn die einen ordentlichen Rumms abbekommen – indirekt – registrieren sie das. Und wenn sie gestörte Rezeptoren sind, liefern sie Fehlinformationen.
Das führt dazu, dass manche Muskeln inhibieren (= gehemmt werden) und manche Muskeln hyperton werden (= übermäßig anspannen).
Andere Stellen des Körpers versuchen zu kompensieren, was da oben am Kopf stattfindet. Weil das Gehirn geschützt werden muss.
Kopfverletzungen als Trigger
Das Verrückte: So ein Schlag oder eine Kopfverletzung wie gerade beschrieben muss noch nicht mal in direkter Verbindung mit den Symptomen an anderen Stellen wie Knie, Rücken oder Hüfte stehen.
Aber es kann als Trigger fungieren.
Ähnlich wie emotionale Faktoren können auch Kopfverletzungen – und die emotionalen Trigger, die mit den Unfällen verbunden sind – als Auslöser wirken.
Da gibt es verschiedene Ebenen, die man sich anschauen sollte.
Dementsprechend ist es interessant, dass das in Deutschland so stiefmütterlich behandelt wird.
Gehirnerschütterung – kaum Thema in Deutschland
Ein besonderes Thema in diesem Zusammenhang, das bis vor kurzem vor allem bei uns eigentlich sehr unter den Tisch gefallen ist, sind Gehirnerschütterungen. In den USA wird es in den großen Sportarten schon länger sehr viel ernster genommen und wird auch mit der nötigen Dringlichkeit gehandhabt.
Dadurch, dass die großen Fußballvereine in Deutschland sich mittlerweile mehr darum kümmern, wird’s größer. Aber selbst da ist eine riesige Diskrepanz zwischen denen, die Experten für diesen Bereich haben, und denen, die die Leute einfach wieder aufs Spielfeld zurückschicken.
Obwohl eigentlich klar ist, dass die erstmal behandelt werden sollten.
Da ist übrigens einer der ersten Tests immer: Die Konvergenz anschauen.
Für Otto-Normalverbraucher ist das Thema aber genauso interessant. Weil man oft vergisst, dass solche Sachen stattgefunden haben.
Oder noch besser: Man hatte den Verdacht, ist extra ins Krankenhaus gefahren – und wurde dann wieder heimgeschickt mit der Ansage „bitte beobachten und wenn’s ist wiederkommen.“ Da wird oft genug nix weiter untersucht.
Im besten Fall wird ein CT oder MRT gemacht um Frakturen oder Blutungen auszuschließen – Und das ist TOP! Lieber wird hier auf Nummer sicher gegangen.
Aber die weiteren Auswirkungen über die wir hier sprechen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nachgedacht…
Keine Panik – aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen
Das Thema ist übrigens nicht nur eine Sache der Ärzte und Therapeuten, sondern auch der Patienten.
Viele unterschätzen, was es bedeuten kann, wenn man als Kind mal heftiger eine draufbekommen hat beim Raufen. Oder sich den Kopf hart angestoßen hat. Oder als Kind irgendwo runtergefallen ist.
Da können so viele Sachen mit reinspielen.
Das heißt aber auch nicht, dass jeder kleine Furz eine Bedeutung haben muss. Nicht jedes Anhauen oder jedes Ereignis in der Vergangenheit muss alle diese Folgen nach sich ziehen.
Ist auch ganz gut so – mit 3 kleinen Kindern ist ständig was los, da würde ich gar nicht mehr hinterher kommen 😅
Aber es kann halt durchaus sein.
Deshalb schadet es einfach nicht, das grundsätzlich auch mal zu checken – selbst wenn man sich nicht 100%ig daran erinnert.
Aber es ist eine Frage der Wahrnehmung und der Bewusstheit.
Das Thema ist in Deutschland auf jeden Fall immer noch sehr klein und wird hoffentlich immer mehr ins Bewusstsein der Leute rücken.
Und dann kommen wünschenswerterweise auch immer mehr Therapeuten auf die Idee bei deinen Knieschmerzen bei der Gehirnerschütterung in der Kindheit nachzuhaken.
Wie geht’s weiter: Könnte das bei dir eine Rolle spielen?
Hast du mal einen Schlag auf den Kopf abbekommen?
Auch wenn es Jahre her ist – eine alte Kopfverletzung könnte heute noch Chaos in deinem Körper anrichten.
Skateboard-Sturz, Snowboard- oder Autounfall, Ellbogen ins Gesicht, Kopf an Kante angehauen – alles könnte eine Rolle spielen.
Nicht nur als direkte biomechanische Kette. Sondern auch als Trigger, der andere Dysfunktionen immer wieder zurückholt.
Falls du nicht sicher bist, aber es sehr wahrscheinlich ist – dann ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, dein System mal auf alte Kopfverletzungen hin zu checken.
Oft genug hab ich schon erlebt, dass das den entscheidenden Unterschied gemacht hat.
OPTION 1: MACH DEN GAME-CHANGER TEST
Finde heraus, welche ANDEREN versteckten Faktoren bei dir noch eine Rolle spielen könnten.
OPTION 2: MÜNCHEN/UMGEBUNG
Buch dir einen Termin – ich teste gezielt, welche Trigger bei dir aktiv sein könnten.
OPTION 3: REST VON DEUTSCHLAND
Trag dich auf die Warteliste für den Online-Kurs „Körper verstehen, Muster erkennen“ (Start: Frühjahr 2026)
→ Augenfunktion: Warum schiefe Augen Schmerzen verursachen
→ Alte Verletzungen: Der vergessene Faktor bei Schmerzen
→ Narben: Warum sie chronische Schmerzen verursachen
→ Mentale Faktoren: Emotionale Trigger bei Unfällen
→ Alle Faktoren im Überblick








